Gewichtsdecken gegen Angstzustände

Gewichtete Decken sind schwerer als die Arten von Decken, die die Menschen normalerweise kaufen. Sie wiegen in der Regel zwischen 4 und 30 Pfund und sind damit schwerer als die durchschnittliche Bettdecke oder Daunendecke. Für viele Menschen, die an Störungen wie Angstzuständen, Schlaflosigkeit oder Autismus leiden, können gewogene Decken eine sichere Alternative zu Medikamenten oder anderen Behandlungsformen darstellen. Sie können auch als Ergänzung zu bestehenden Therapien eingesetzt werden. Die Forschung hat gezeigt, dass gewichtete Decken dazu beitragen können, die Symptome zu verringern und mit diesen Erkrankungen umzugehen.

 

Was sind die Vorteile einer gewichteten Decke für Angstzustände?

Gewichtete Decken können dazu beitragen, die Angst sowohl bei Kindern als auch bei Erwachsenen zu verringern. Sie sind in der Regel sicher in der Anwendung. Sie helfen vielen Menschen, einen entspannten Zustand zu erreichen, so dass sie tiefer schlafen können.

Gewichtete Decken helfen, Ihren Körper während des Schlafs zu erden, indem sie ihn nach unten drücken. Dieser Vorgang, der als “Erdung” oder “Erdung” bezeichnet wird, kann eine zutiefst beruhigende Wirkung haben. Die Decken simulieren auch eine tiefe Druckberührung (DPT), eine Art der Therapie, bei der fester, praktischer Druck ausgeübt wird, um chronischen Stress und hohe Angstzustände zu reduzieren.

Studien zeigen, dass die Erdung dazu beitragen kann, den nächtlichen Cortisolspiegel, ein Stresshormon, zu senken. Cortisol wird produziert, wenn Ihr Gehirn denkt, dass Sie angegriffen werden, was die Kampf- oder Fluchtreaktion auslöst. Stress kann den Cortisolspiegel eskalieren lassen. Dies kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Er kann auch den Blutzuckerspiegel erhöhen und den Verdauungstrakt negativ beeinflussen.

Erhöhte Cortisolspiegel, insbesondere solche, die nicht auf natürliche Weise wieder auf normale Werte absinken, können multiple Komplikationen verursachen. Dazu gehören:

  • Depression
  • Angst
  • Schlaflosigkeit
  • Gewichtszunahme

Durch tiefe Druckberührung können beschwerte Decken die Entspannung fördern und helfen, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Dies kann die Freisetzung der Neurotransmitter Dopamin und Serotonin auslösen, bei denen es sich um Wohlfühlhormone handelt, die im Gehirn produziert werden. Diese Hormone helfen, Stress, Angstzustände und Depressionen zu bekämpfen.

Eine Studie, über die im Journal of Alternative and Complementary Medicine berichtet wurde, deutete darauf hin, dass die Erdung des menschlichen Körpers während des Schlafs eine wirksame Methode ist, um die Cortisol-Sekretion mit seinem natürlichen, 24-stündigen zirkadianen Rhythmus zu synchronisieren, insbesondere bei Frauen. Die Erdung trug dazu bei, die Cortisolproduktion bei den Teilnehmern während des Schlafs zu reduzieren. Dies verbesserte ihren Schlaf und linderte Stress, Schlaflosigkeit und Schmerzen.

Eine andere Studie ergab, dass 30 Pfund schwere Decken eine sichere und wirksame Methode zur Verringerung der Angstzustände bei Erwachsenen sind. Von den 32 Erwachsenen, die an der Studie teilnahmen, berichteten 63 Prozent über geringere Angstzustände.

 

Wie schwer sollte eine gewogene Decke sein?

Ihr eigenes Gewicht sollte Ihnen helfen, das Gewicht der Decke zu bestimmen. Einige Hersteller gewichteter Decken empfehlen Erwachsenen, eine Decke zu kaufen, die 5 bis 10 Prozent ihres Körpergewichts ausmacht. Für Kinder empfehlen sie Decken, die 10 Prozent ihres Körpergewichts plus 1 bis 2 Pfund betragen. Ihr Arzt oder ein Ergotherapeut kann Ihnen auch bei der Entscheidung helfen, welche Gewichtsdecke für Sie am bequemsten und effizientesten ist.

Es ist auch eine gute Idee, eine Decke zu wählen, die aus einer Naturfaser besteht, z.B. aus atmungsaktiver 100-prozentiger Baumwolle. Polyester und andere synthetische Stoffe sind normalerweise viel heißer.

Gewichtete Decken sind nicht für jedermann geeignet, da sie nicht nur Gewicht, sondern auch etwas Wärme hinzufügen können. Bevor Sie eine gewogene Decke verwenden, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen:

  • einen chronischen Gesundheitszustand haben
  • sind in den Wechseljahren
  • haben Auflagenprobleme
  • haben Probleme mit der Atmung
  • haben Probleme mit der Temperaturregelung

 

 

Quellen: